Jeremia 4:31
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Denn ich höre ein Geschrei wie von einer, die in Wehen liegt, ein Angstruf wie von einer, die zum erstenmal Mutter wird: die Stimme der Tochter Zion welche stöhnt und ihre Hände ausbreitet: O wehe mir, denn meine Seele erliegt den Mördern!
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Jer 4:31, as giving a reason, is introduced by כּי. Zion's attempts to secure the goodwill of the enemy are in vain, for already the prophet hears in spirit the agonized cry of the daughter of Zion, who beseechingly stretches out her hands for help, and falls exhausted under the assassin's strokes. חולה, partic. Kal faem. from חוּל; see Ew. 151, b, and Gesen. 72, Rem. 1. צרה, in parallelism with קול and dependent on "I hear," means cry of anguish. התיפּח, breathe heavily, pant, sign. תּפרשׂ is joined asynd. with the preceding word, but is in sense subordinate to it: she sighs with hands spread out; a pleading gesture expressing a prayer for protection. עיף, be exhausted, here = sink down faint, succumb to the murderers.
Quelle öffnen ↗It should seem that the first two verses of this chapter might better have been joined to the close of the foregoing chapter, for they are directed to Israel, the ten tribes, by way of reply to their compliance with God's call, directing and encouraging them to hold their resolution (Jer 4:1, Jer 4:2). The rest of the chapter concerns Judah and Jerusalem. I. They are called to repent and reform (Jer 4:3, Jer 4:4). II. They are warned of the advance of Nebuchadnezzar and his forces against them, and are told that it is for their sins, from which they are again exhorted to wash themselves (Jer 4:5-18). III. To affect them the more with the greatness of the desolation that was coming, the prophet does himself bitterly lament it, and sympathize with his people in the calamities it brought upon them, and the plunge it brought them to, representing it as a reduction of the world to its first chaos (Jer 4:19-31).
Quelle öffnen ↗4:31 The people in Jerusalem felt such intense anguish that Jeremiah likened their pain to the agony of a woman giving birth to her first child. Like such women, beautiful Jerusalem was desperate (13:21; 23:23; 30:6; Isa 1:15; 42:14; Lam 1:17).
Quelle öffnen ↗Querverweise
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Zion streckt flehentlich ihre Hände aus; sie hat keinen Tröster. Der HERR hat gegen Jakob seine Feinde aufgeboten ringsumher; Jerusalem ist unter ihnen zum Abscheu geworden.
Und wenn ihr eure Hände ausbreitet, verhülle ich meine Augen vor euch, und wenn ihr auch noch so viel betet, höre ich doch nicht; denn eure Hände sind voll Blut!
Was willst du sagen, wenn er deine Buhlen, die du an dich gewöhnt hast, zu Häuptern über dich setzen wird? Werden dich nicht Wehen ankommen wie ein Weib in Kindesnöten?
Wehe mir, denn es geht mir wie denen, welche Obst einsammeln, welche im Herbst Nachlese halten: Keine Traube mehr gibt es zu essen, keine Frühfeige, nach welcher doch meine Seele verlangt!
Wehe mir wegen meines Schadens! Wie tun mir meine Wunden so weh! Doch ich dachte: Sicherlich ist das mein Leiden; ich will es auch tragen.
Denn wenn ich das Evangelium predige, so ist das kein Ruhm für mich; denn ich bin dazu verpflichtet, und wehe mir, wenn ich das Evangelium nicht predigte!
Ich habe lange geschwiegen, bin stille gewesen und habe mich enthalten; aber jetzt will ich schreien wie eine Gebärende und schnauben und schnappen zumal.
Sie sind bestürzt; Krämpfe und Wehen ergreifen sie, sie winden sich wie eine Gebärende; einer starrt den andern an, ihre Angesichter sind feuerrot.
Ach, HERR, schau her, denn mir ist angst! Mein Inneres kocht, mein Herz kehrt sich um in meiner Brust; denn ich bin sehr widerspenstig gewesen. Draußen hat mich das Schwert der Kinder beraubt, drinnen ist es wie der Tod!
Siehe, wie ein Adler steigt er empor und breitet seine Flügel über Bozra aus! An jenem Tage wird das Herz der edomitischen Helden werden wie das Herz eines Weibes in Kindesnöten!