Psalmen 75:8
Eine verständliche Vertiefung zu diesem Vers. Kapitel lesen →
sondern Gott ist Richter, der den einen erniedrigt, den andern erhöht.
Es gibt eine neuere Version dieser Vertiefung.
Was es bedeutet
Schau dir die Bewegung des Psalms an: In den Versen davor sagt Asaph, dass Beförderung nicht von Osten kommt, nicht von Westen, nicht aus der Wüste (V. 6-7) – also nicht von irgendeiner menschlichen Himmelsrichtung, keiner politischen Allianz, keinem Netzwerk. Und dann kommt der Bruch, den unser Vers markiert: "sondern" – ein hartes Gegenteil. Nicht Menschen entscheiden, wer oben und wer unten landet. Gott ist Richter. Er ist es, der den einen erniedrigt und den andern erhöht.
Das Wort "Richter" hier meint nicht nur jemanden, der im Gerichtssaal ein Urteil verliest. Es meint jemanden, der wirklich regiert – der die Geschicke von Königen, Völkern, ganzen Geschichtsverläufen in der Hand hat. Das ist eine steile Behauptung: Jeder Aufstieg und jeder Fall, den du in der Zeitung liest oder in deinem eigenen Leben erlebst, läuft letztlich durch Gottes Hand.
Leicht zu übersehen: Dieser Vers steht nicht abstrakt da. Er ist die Antwort auf konkrete Arrogan