# Hosea 12:6 (Schlachter 1951)

> nämlich der HERR, der Gott der Heerscharen, dessen Name HERR ist.

## Was es bedeutet

Lies den Satz einmal langsam: „nämlich der HERR, der Gott der Heerscharen, dessen Name HERR ist.“ Er steht mitten in einer Erzählung – gerade hat Hosea an Jakob erinnert, wie er mit dem Engel rang, weinte, um Segen flehte, und wie Gott ihm in Bethel begegnete. Und dann, mitten im Satz, bricht dieser Vers wie ein Paukenschlag herein: Wisst ihr eigentlich, *wer* das war, mit dem euer Stammvater da gerungen hat? Nicht irgendein Familiengott, nicht ein Ortsgott von Bethel – sondern „der HERR“ (im Hebräischen der Eigenname Gottes, JHWH), „der Gott der Heerscharen“ (der Befehlshaber über alle Heere, himmlische wie irdische), „dessen Name HERR ist“ – sein Gedächtnisname, der Name, bei dem er für immer angerufen werden will.

Leicht zu übersehen: Das ist kein schmückendes Beiwort, sondern eine bewusste Zusammenstellung zweier Dinge, die man selten zusammen denkt – Intimität und Übermacht. „Elohim

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Schlachter Bibel 1951, Genfer Bibelgesellschaft (CC BY 4.0)
